März 2017: Vom kritischen zum kontruktiven Denken

März 2017: Vom kritischen zum kontruktiven Denken

VON DER KRITISCHEN SICHT AUF DIE PROBLEME zur KONSTRUKTIVEN SICHT AUF DIE MÖGLICHKEITEN

Bei Kindern: beobachten, was sie können, und das WERTSCHÄTZEN, statt überprüfen, was sie nicht können, und sie danach BEWERTEN.

sie in ihren EIGENEN Interessen bestärken und fördern, statt ihnen beibringen wollen, was ANDERE für wichtig halten.

auf ihre Fragen eingehen, statt ihnen Fragen stellen.

WAHRnehmen, dass sie von Natur aus soziale Mitmenschen SIND und nur Aufmerksamkeit und Liebe brauchen, um ihre angeborenen Anlagen zu entfalten, statt ANnehmen, sie seien ungenügende Wesen, die von Experten erzogen und unterrichtet werden müssen, um zu nützlichen Mitgliedern der Gesellschaft zu WERDEN.

Bei Schulen und anderen Institutionen: Hohe, allgemein formulierte Ziele stecken und den Weg dorthin frei geben, statt festlegen, auf welche Weise Minimalanforderungen zu erfüllen sind.

Würdigen, was Lehrer oder Lernbegleiter TATSÄCHLICH leisten, und ihre Erfolge prämieren, statt vorschreiben, was Lehrer oder Lernbegleiter leisten SOLLTEN, und dafür Mittel aufstellen.

In der Gegenwart allgemein: die Zeichen der Zeit erkennen und fragen, wohin sie weisen, statt bei allem Neuen, Ungewohnten vorrangig mögliche Gefahren ins Auge zu fassen.

Alexandra Terzic-Auer, März 2017